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Verdienst & ROI

Was verdient ein BAFA-Berater? Honorare und Rechenbeispiele

5 Min. Lesezeit·Stand: August 2026

Übliche Tageshonorare für BAFA-Berater liegen zwischen 1.000 und 2.000 €. Eine typische geförderte Beratung über 5 Beratungstage bringt damit 3.500 bis 14.000 € Umsatz (auch wenn die maximale Bemessungsgrundlage der Förderung bei 3.500 € liegt, darf und wird das Honorar in der Praxis darüber liegen). Die Listung selbst kostet beim BAFA nichts, und die Investition in eine professionelle Begleitung amortisiert sich in der Regel mit dem ersten geförderten Auftrag.

So setzt sich der Verdienst zusammen

Ihr Honorar verhandeln Sie frei mit dem Kunden, das BAFA macht keine Honorarvorgaben. Die Förderung bezieht sich auf eine Bemessungsgrundlage von maximal 3.500 € pro Beratung: Bis zu dieser Grenze erhält Ihr Kunde 50 bis 80% bezuschusst, alles darüber zahlt er regulär.

Ein Rechenbeispiel: Sie beraten einen Handwerksbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern für 7.000 € (5 Tage à 1.400 €). Der Kunde erhält 80% auf 3.500 €, also 2.800 € Zuschuss, und zahlt effektiv 4.200 €. Sie erhalten die vollen 7.000 €. Der Kunde spart 40%, Sie verkaufen leichter, ohne einen Cent Rabatt zu geben.

Der eigentliche Hebel: mehr Aufträge

Der größte Effekt der Listung liegt nicht im einzelnen Auftrag, sondern in der Abschlussquote. Die staatliche Förderung senkt die Einstiegshürde beim Kunden massiv: Aus einem 3.500-€-Angebot wird gefühlt ein 700-€-Angebot. Dazu kommt der Vertrauenseffekt des offiziellen Listings und der Eintrag im öffentlichen BAFA-Beraterverzeichnis, über das Unternehmen aktiv Berater suchen.

Unsere Berater berichten von deutlich mehr Buchungen nach der Listung. Nur rund 5% aller Berater in Deutschland sind BAFA-gelistet, das Argument hat also echte Unterscheidungskraft im Wettbewerb.

Rechnet sich die begleitete Registrierung?

Die Registrierung beim BAFA ist kostenlos, unser Komplettprogramm kostet weniger als ein gebrauchtes iPhone. Dem gegenüber stehen: kein Risiko einer Ablehnung, keine wochenlange Einarbeitung in Richtlinien und QM-Anforderungen, und die Berater-Flatrate nach der Listung, die Sie vor den teuren Anfängerfehlern bei Anträgen, Berichten und Abrechnungen bewahrt. Ein einziger geförderter Auftrag bringt 3.500 bis 14.000 € Umsatz und zahlt das Programm damit mehrfach zurück.

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Häufige Fragen

Macht das BAFA Vorgaben zum Honorar?

Nein. Das Honorar verhandeln Sie frei. Die Förderung ist auf eine Bemessungsgrundlage von 3.500 € pro Beratung gedeckelt, Ihr Honorar darf darüber liegen.

Wie viele geförderte Aufträge sind pro Jahr realistisch?

Das hängt von Ihrer Akquise ab. Die Förderlogik erlaubt pro Kunde 2 Beratungen pro Jahr, die Zahl Ihrer Kunden ist nicht begrenzt.

Verdient das BAFA oder eine Leitstelle am Honorar mit?

Nein. Der Zuschuss geht an Ihren Kunden, Ihr Honorar bleibt vollständig bei Ihnen.

Stefan Nabel

Stefan Nabel

Gründer von BAFA-Registrierung, Innowist Beratung und BaBe8. Selbst BAFA-gelisteter Berater (ID 220092), hat über 70 Berater zur Listung begleitet.

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